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Wussten Sie schon: Dass alle vor 1995 produzierten Fenster technisch völlig veraltet sind?

16 Jahre GAYKOSafeGA®-Sicherheitsfenster

Jürgen Löhr, seit über 30 Jahren bei der Firma GAYKO, blickt zurück

Das GAYKOSafeGA®-Sicherheitsfenster feierte am 19.-21. Juni 1997 auf der Messe „Fensterbau" in Stuttgart Premiere. Mit Damen in goldenen Overalls, in Anlehnung an den goldenen Oscar, wurde diese Innovation als „Die Chance für den Bauelemente-Vertrieb" gefeiert. Damals verkrallten sich die Pilzköpfe noch gleichgerichtet im Schließblech. In 2002 folgte dann die Markteinführung des GAYKOGVS, mit dem nun gegenläufigen Verschlusssystem. Diese Technik erhielten 2005 Patentschutz.


Redaktion:
Herr Löhr, seit 31 Jahren sind Sie nun bei GAYKO beschäftigt - zuletzt als Leiter Sonderbau - wie hat sich die Produktionstechnik von GAYKOSafeGA®-Sicherheitsfenstern in den letzten 16 Jahren verändert?

Jürgen Löhr: Zu Beginn mussten wir erst Erfahrungen sammeln, wie man am besten den PVC-Einschiebling (Anm. d. Redaktion: auf dem Bild rot markiert) für das GAYKOESP in das Profil bekommt. Wir haben versucht, ihn einzukleben, einzuklemmen oder zu vernageln. Beim Zuschnittprozess wurde es jedes Mal herausgezogen. Somit haben wir den GAYKOESP-Einschiebling erst nach dem Zuschneideprozess eingefügt. Dafür wurde er maßgenau auf einer Säge zugeschnitten. Eine wesentliche Verbesserung konnte durch den Einsatz einer pneumatischen Schere erreicht werden. Zusätzlich zu GAYKOESP wurde für das GAYKOSafeGA®-Fenster damals eine Stahlarmierung entwickelt und produziert, die für eine höhere Statik und eine kraftschlüssigere Verschraubung von Beschlägen und Schließblechen sorgte. Durch einen exakt an das Fenster angepassten Längenzuschnitt des Stahls - anstatt der Nutzung von vorkonfektionierter Lagerware, wie in der Branche üblich - konnten weitere Vorteile für die Bandbefestigungen und die Statik herausgearbeitet werden.

Redaktion: Wenn Sie auf Ihre 31 Jahre bei Gayko zurückblicken, wie schätzen Sie die Bedeutung von SafeGA®-Sicherheitsfenster für GAYKO ein?

Jürgen Löhr: Insgesamt produziert GAYKO keine 08/15- Fenster. Man merkt den Mitarbeitern an, dass sie stolz darauf sind, qualitativ hochwertige Produkte zu fertigen, die dem Wettbewerb überlegen sind. Dazu zählt auch das GAYKOSafeGA®-Sicherheitsfenster. Die Jahre bei Gayko brachten viele prägende Erlebnisse. Begonnen haben wir mit drei Mann, heute beschäftigt Gayko über 200 Mitarbeiter. Es gibt immer neue Herausforderungen und Ideen, die den Spaß an der Arbeit ausmachen. All die Anstrengungen waren nur durch unsere motivierten Mitarbeiter zu meistern. Nicht zuletzt die Marketing- und Vertriebsstrategien haben seither immer den feinen Unterschied zum Wettbewerb gemacht. Denn wichtig war die Bewusstseinsschaffung beim Kunden, welche besonderen Mehrwerte ein GAYKOSafeGA®-Sicherheitsfenster mit sich bringt.

Redaktion: Welchen Tipp können Sie Ihren jüngeren Kollegen mit auf den Weg geben?

Jürgen Löhr: In der Jugend meint man noch, Bäume ausreißen zu können - die Tür oder das Fenster hebe ich mal gerade alleine. Aber: GAYKOSafeGA®-Sicherheitsfenster, größere Profiltiefen und 3-fach Glas erhöhen die Fenstergewichte ständig. Mein Tipp: Helft einander, im Team geht alles leichter und nutzt die heutigen technischen Hilfsmittel, die die Arbeitsabläufe bei der Bearbeitung von Fenstern erheblich erleichtern.