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Thermoaufnahme
Parameter und Verordnungen im Wandel der Zeit

Die Entwicklung der Bauphysik

Heute U-Wert, früher K-Wert
U-Wert = Wärmedurchgangskoeffizient (heute U früher K)

Der Wärmedurchgangskoeffizient ist ein spezifischer Kennwert eines Bauteils. Er wird im Wesentlichen durch die Wärmeleitfähigkeit und die Dicke der verwendeten Materialien bestimmt, aber auch durch die Wärmestrahlung an den Oberflächen. Je höher die Kennzahl des U-Wertes ist, desto schlechter ist die Wärmedämmeigenschaft.


Aus der Wärmeschutzverordnung wurde die EnEV
Früher Wärmeschutzverordnung, seit 2002 Energieeinsparverordnung.

Die Energieeinsparverordnung (kurz EnEV) löste ab 01.02.2002 die Wärmeschutzverordnung ab. Heute gilt bereits die fünfte Fassung mit dem Stand EnEV 2014. Neue GAYKO-Fenster erfüllen heute schon die Anforderungen der zukünftigen EnEV.

Ab 1995 ein Quantensprung – Konstante Verbesserung der Fenstertechnik

 

Die Energiekosten betrugen damals nur einen Bruchteil von heute. Wärmedämmung und gute wärmedämm Fenster spielten daher bei der Bauplanung noch keine wesentliche Rolle. Erst mit dem dramatischen Anstieg der Energiekosten (Heizöl- und Gaspreise) sind die Anforderungen der Dämmwerte gestiegen und 1994 in der neuen Wärmeschutzverordnung allgemeingültig festgelegt worden. Alte einfachverglaste Fenster oder Fenster mit alter Isolierverglasung hatten früher einen Uw-Wert (ehemals K-Wert) von 5,0 bis 2,9 W/(m2K). Bei einer sachgerechten Fenstersanierung fällt der Uw-Wert heute bis zu fünfmal geringer aus! Darum müssen vor 1995 eingebaute Fenster dringend gewechselt werden. Die nachfolgende Historie gibt Aufschluss.

 

Energieverbrauch

„Wenn wir unsere Klimaprobleme lösen wollen, müssen wir im Gebäudesektor anfangen und
in dem Bereich spielen Fenster eine ganz zentrale Rolle.“        
Prof. Dr. Gerd Hauser (Institutsleiter des Fraunhofer Instituts für Bauphysik)

 

Wussten Sie schon: Dass alle vor 1995 produzierten Fenster ENERGIEFRESSER sind?