Einbruch in Deutschland

Wussten Sie, dass rund 81% der Einbrüche durch das Aushebeln des Fensterflügels erfolgen?

Die aktuelle Kriminalstatistik belegt: Einbrüche haben in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Es gehört zur Tagesordnung, dass irgendwo in der Nachbarschaft eingebrochen wird. Im Jahr 2015 wurde mehr als 167.000 mal eingebrochen ­– Rekord-Höchststand der letzten 10 Jahren. Die Aufklärungsquote ist erschreckend niedrig. Die Polizei spricht bereits von einem „Paradies für Einbrecher“.

Einbruchsmethode

Dem Gelegenheitstäter gelingt es, mit einem handelsüb­lichen Schraubendreher. Ein herkömmlich ausgestattetes Fenster oder eine Tür nach nur 10 Sekunden zu öffnen. Der Einbruch dauert vom Eindringen in Ihr Zuhause, dem Durchsuchen nach Wertgegen­ständen und dem Verlassen des Tatortes oft nur wenige Minuten.

81% – Aufhebeln

Das gezielte Auf­hebeln eines herkömmlichen Fenster­flügels ist für Gelegenheitstäter leicht. Laut Bundesstatistik erfolgen auf diese Weise die meisten Einbrüche.

8% – Glasdurchgriff

Ein kurzes Klirren und schon ist die Hand am Griff. Das Fenster wird von außen geöffnet und im Handumdrehen ist der Weg in die Wohnung oder in Ihr Haus frei.

2% – Anbohren

Durch Anbohren im Bereich des Fenster­griffes kann der Griff schnell bedient werden.

Rund 81 % der Einbrüche erfolgen durch das Aushebeln der Fensterflügel und nicht, wie meistens vermutet, durch das Einschlagen der Glasscheibe! Da­mit möglichst wenig Lärm entsteht, wählen die Einbrecher diese Technik und sind binnen Sekunden in Ihrem Haus.

Wo wird eingestiegen

Welche Schwachstellen hat Ihr Haus?

Bei der Gebäudesicherung gilt es, Schwachstellen zu erkennen, bevor andere sie nutzen. Diese sind wichtig zu wissen, denn letztlich müssen alle Stellen, die Ein­brecher angreifen können, sinnvoll gesichert werden.

  1. Gekippte Fenster, Balkon- und Terrassentüren…
    …sind wie offene Fenster, die von Einbrechern schnell geöffnet werden können. Ausnahme: GAYKOSafeGA® 5000SL „Sicher Lüften”


  2. Nur zugezogene Haus- / Wohnungstüren…
    …bieten keinen Einbruchschutz. Besser immer zweifach abschließen, auch bei kurzer Abwesenheit!


  3. Verlorene Haus- / Wohnungstürschlüssel oder draußen versteckt…
    …sind eine Gefahr. Bedenken Sie, Einbrecher kennen die typischen Verstecke.


  4. Heruntergelassene Rollläden…
    …schützen nicht vor Einbrechern, sie können tagsüber schon Ihre Abwesenheit signalisieren.


  5. Kellerfenster / Lichtschächte…
    …sind einem Einbrecher als Öffnung nicht zu klein.


  6. Garagendächer…
    …erleichtern Einbrechern den Einstieg in Ihr Zuhause, insbesondere über Klettermöglichkeiten wie z.B. Mülltonnen.


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